SOMEHOW

Daten

  • Spielzeit: ~ 135 Min
  • Genre: Roadmovie
  • Land: DE/BE/FR/AD/ES/MA
  • Sprache: Deutsch
  • Format: 4K Digital
  • Seitenverhältnis: 2,35:1 (Cinemascope)
  • Drehbeginn: 2 Quartal 2018
  • Fertigstellung: 4 Quartal 2019

Crew

  • Skript, Produktion, Kamera & Regie: Aki T. Weisshaus
  • Drehbuch: Jessica Jacobi & Alexander Peiler
  • Co-Produzent: Hendrik Vogt
  • Schnitt: Theo Nikander
  • Produktion: Cinephiles Filmproduktion & Light Bridge Production UG

Cast

  • SIE – Annedore Antri
  • ER – Alexander Peiler
  • HANK – Ulrich Cyran
  • MOTHER TANGIER – Alicia Saleh
  • ALFONSO BLANCA – Hendrik Vogt
  • SENORA – Steffi Jacuzzi
  • SAX-GUY – Johannes Eimermacher
  • COCK-GUY – Fyl sang D’or
  • TAXI-GUY – Julian Bogen
  • CAR – Opel Astra Cabriolet

Sponsoren

  • Jörg Heynkes mit besonderem Dank
  • Jackstädt Stiftung Wuppertal
  • Schauspiel Wuppertal

Aktueller Stand des Films:

60%

Los! Aufbruch. Regeln, Zwänge und Verpflichtungen hinter sich lassen.

SOMEHOW erzählt die Geschichte zweier Fremder, die genau diesem Impuls folgen und sich auf eine Reise quer durch Europa begeben. Das Ziel? Casablanca. Der Sinn? Etwas finden, das ihnen längst abhanden gekommen ist: Wahrhaftigkeit. Etwas, das ihre innere Leere und die Sehnsucht nach Freiheit erfüllen kann. Utopisch vielleicht. Doch der Drang ist da. Aufbruch. Wann, wenn nicht jetzt.

Die Story

Nach einer durchfeierten Nacht sieht sie ihn. An einer Wuppertaler Tanke neben seinem alten Astra Cabriolet. Eine grüne Jacke über dem ausgeleierten Unterhemd, die Motorhaube des Wagens grün lackiert; Hoffnung. Wie selbstverständlich setzt sie sich in den Wagen als er sich noch ne Packung Kippen kauft. Er kommt zurück, schwingt sich auf den Fahrersitz und greift das Lenkrad.

Keine Fragen, keine Zweifel. Das Ziel: Casablanca. Warum auch nicht. Sie fahren los. Weiter. Immer weiter. Forza. Von Stadt zu Stadt, wie im Rausch. Begegnen rastlosen Gestalten. Alkohol, Drogen und Sex prägen ihre Extasen. Schmerzhaft, nah und roh ist die Begegnung mit ihren inneren Dämonen, denen sie – je weiter sie sich entfernen – immer intensiver begegnen. Aus anfänglichem Rausch und Drang nach Freiheit wird eine Flucht vor dem eigenen Ich.

Das Einzige, was ihnen Halt gibt, ist ihr gemeinsames Ziel: Casablanca. Dort wird alles einen Sinn ergeben, alles wird sich irgendwie fügen. SOMEHOW.

Trailer

Der Cast

Der Dreh

Fünf Länder, zwölf Städte – in vier Wochen.

Mitte Juli 2018 machten wir uns auf – mit dem Minimum an Gepäck und Filmequipment in einem Van verstaut – um das Roadmovie SOMEHOW zu drehen. Unserem neunköpfigen Filmkollektiv stand ein Trip von Deutschland über Belgien und Frankreich, quer durch Spanien bis nach Marokko bevor, für den wir uns ein Credo gesetzt hatten: “All together. All the way.”

Das gemeinsame Ziel war es, einen Film so echt, so authentisch und vor allem so lebendig wie möglich zu drehen. Daher entschieden wir uns dazu, den Film gemeinsam zu leben und erleben. Uns von dem Trip leiten lassen zu müssen. Die Reise, die die beiden Hauptcharaktere im Film bewältigen, wurde auch unsere Reise. Trotz klarer Vorlage in Form des Drehbuchs, gab es keine determinierten Orte, Schauplätze oder Handlungsabläufe. Uns war es wichtig, dem Film alle Freiheiten zu gewähren, die Geschichte keinen Zwängen oder Grenzen unterzuordnen.

Das bedeutete im Umkehrschluss auch für uns als Kollektiv, dass wir eine Einheit werden mussten, frei von hierarchischen Mustern, klaren Unterteilungen in Aufgaben- und Zuständigkeitsbereichen. Gemeinsam wurde die Geschichte vorangetrieben, gestaltet, verändert, erweitert und verfeinert. Trotz professioneller Set-Arbeit mit hochwertigem Equipment und unterschiedlichen Aufgaben für jedes Teammitglied, haben wir alle gemeinsam – in gleichberechtigter Verantwortung – diesen Film, zu unserem Film gemacht. Wir haben zusammen gelebt, diskutiert, die Charaktere geformt, eingerichtet, gedreht, nachbesprochen und beschlossen. Jeden Tag – ohne Pause.

Diesen besonderen Vibe, die Einzigartigkeit in der Umsetzung von SOMEHOW erfüllt den Film mit der Lebendigkeit, die wir uns gewünscht haben. Einer Lebendigkeit, die roh ist, wahrhaftig und nur durch diese Machart möglich wurde – davon sind wir überzeugt.

 

Aki T. Weisshaus

Das Filmkolletiv

Das Filmkollektiv um Aki T. Weisshaus hinterfragt gängige Machtstrukturen und steht für demokratisches, antihierarisches Filmemachen. Die Machart ist authentisch und roh, die Kamera dynamisch. Ziel ist ein schmerzhaft ehrlicher Blick auf die Welt, das Streben nach Wahrhaftigkeit – ohne künstliches Schauspiel in den Vordergrund zu stellen. Das Kollektiv ist gegen die durch gängige Sehweisen reglementierte Filmlandschaft. Die Abbildung unserer Zeit mit ihrer Darstellung der sozialen Strukturen soll frei, mutig, ungeschönt und radikal sein.

Hinter den Kulissen