Das Leben ist ernst genug

REGIE:
Josua Zehner und Jonas Bomba
PROJEKTLEITUNG:
Regine Breé und Thomas Knut 
SCHNITT:
Theo Nikander
ENTSTEHUNGSJAHR:
2013/14
LÄNGE:
119 Min


Im Kino!

Am 11. Oktober 2015 läuft DAS LEBEN IST ERNST GENUG, im Rahmen der Woche der seelischen Gesundheit, in der Filmpalette in Köln.

Wann: 11. Oktober – 14 Uhr Wo: Kino Filmpalette – Lübeckerstr. 15 50668 Köln



Leben ist ernst genug

In acht Episoden erzählen acht verschiedene Menschen von ihren Erfahrungen mit psychischen Erkrankungen, ihren eigenen Erlebnissen und ihren Gedanken und Gefühlen zu diesem Thema.

Einige der Geschichten basieren auf den Erlebnissen der Teilnehmer, andere wiederum sind fiktiv und geben einen Einblick in die Ansichten und Empfindungen der Protagonisten.

Zu jedem der acht szenischen Kurzfilme gibt es ein Kurzporträt zu der Person, die hinter der Idee oder der Geschichte des Films steht. In diesen Porträts erzählen die Teilnehmer frei davon, was ihnen zu ihrer Geschichte und dem Umgang mit psychischen Erkrankungen innerhalb der Gesellschaft wichtig ist.

Die Filme sind ohne Vorgaben von Dritten entstanden, sodass jeder Teilnehmer genau das erzählen konnte, was ihm oder ihr wichtig war, ohne dabei auf die üblichen Erzähl- oder Gestaltungsregeln eines Films Rücksicht nehmen zu müssen.

Entstanden sind acht ehrliche, offene, teils humorvolle und teils bedrückende Geschichten, die alle das gemeinsame Ziel verfolgen, ein Statement für mehr Toleranz innerhalb der Gesellschaft abzulegen und an diejenigen zu appellieren, die selbst unter Ängsten, Depressionen oder anderen psychischen Problemen leiden, sich offen damit auseinanderzusetzen und sich helfen zu lassen.

Es sind intuitive und zu einem großen Teil improvisierte Filme, die zum Nachdenken anregen, aber auch unterhalten sollen.

Die einzelnen Episoden erzählen von Ängsten, Einsamkeit, dem Ausgegrenzt werden und Gewalt. Aber auch von Liebe, einem humorvollen Umgang mit den eigenen Schwächen und der Stärke, seine eigenen Ängste und Probleme selbst und aus eigener Kraft zu bewältigen.

 Zitat aus dem Film:

„Ich sehe das so, dass da leider oft noch viel Unwissen oder falsches Wissen ist. Viele Menschen denken bei „psychisch krank“ oder „Psychiatrie“ an Leute, die total verrückt sind, die nicht mehr klar denken können. Die haben dieses Zwangsjacken- und Gummizellenklischee im Kopf, aber das stimmt ja so alles garnicht. Ich denke, vielleicht wird es helfen wenn die Leute eher mal fragen würden und auch in Kontakt mit sogenannten „psychisch Kranken“ tretten und sich trauen würden, da Fragen zu stellen und dann zu sehen, dass sind eigentlich Menschen wie Andere auch, die nur eine andere Wahrnehmung haben, die anders fühlen, anders denken, als Andere.“

– Brigitte Jansen

Vorführung des Films

Sollten Sie oder Ihre Einrichtung Interesse daran haben den Film vorzuführen, dann nutzen Sie bitte das Kontaktformular oder schicken Sie Ihre Anfrage bitte an folgenden Kontakt:
 
Regine Breé
Tondernstr. 25
50825 Köln
Tel.: 0221/5028292
E-Mail: vorfuehrung@cinephiles.de

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